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Hintergrund meiner Arbeit

Ausgangspunkt

Meine Arbeit beginnt nicht in der klassischen Kassenphysiotherapie, sondern in einer bewussten Entscheidung.

Schon früh wurde mir klar, dass in vielen physiotherapeutischen Strukturen überwiegend symptomatisch gearbeitet wird. Damit konnte und wollte ich mich nicht identifizieren.

Deshalb habe ich mich entschieden, von Anfang an eine eigene physiotherapeutische Privatpraxis zu führen.

Grundlage meiner Arbeitsweise

In meiner Praxis galt von Beginn an eine klare Struktur:

Am Anfang steht eine umfassende Anamnese, Untersuchung und Befundung des gesamten Körpers.

Ziel ist es, Zusammenhänge zu erkennen, Ursachen zu verstehen und daraus eine klare therapeutische Richtung abzuleiten.

Dieser Prozess schafft Transparenz – für den Patienten und für mich als Therapeut.

Am Ende dieser Phase ist klar, worum es konkret geht, welche Möglichkeiten bestehen und wo Grenzen liegen.

Erfahrung und Kontinuität

Diese Arbeitsweise habe ich über mehr als 25 Jahre konsequent beibehalten.

Jeder einzelne Patient wurde auf dieser Grundlage behandelt.

Es gab nie eine standardisierte Vorgehensweise, sondern immer eine individuelle, auf den jeweiligen Menschen abgestimmte Arbeit.

Diese Klarheit und Konsequenz haben meine Praxis über viele Jahre getragen.

Einordnung und Erweiterung

Im Laufe der Zeit hat sich mein Verständnis weiter differenziert.

Ich habe mich intensiv mit verschiedenen Einflüssen auseinandergesetzt – insbesondere mit dem Nervensystem, mit somatischen Ansätzen sowie mit Konzepten wie Feldenkrais und Hanna Somatics.

Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei auch das Verständnis von Trauma.

Körperliche Reaktionen, Spannungsmuster und Bewegungsverhalten lassen sich oft nicht vollständig erklären, ohne traumatische Erfahrungen als Hintergrund zu berücksichtigen.

In diesem Zusammenhang habe ich mich über viele Jahre hinweg mit der Arbeit von Franz Ruppert auseinandergesetzt, sowohl in Form von Weiterbildungen als auch durch eigene Selbsterfahrung.

Darüber hinaus haben Konzepte wie die Polyvagal-Theorie, Ansätze aus der Metamedizin sowie feldtheoretische Modelle mein Verständnis erweitert.

Diese Perspektiven dienen nicht als einzelne Methoden, sondern als Rahmen, um körperliche Prozesse, Wahrnehmung und Regulation differenziert einordnen zu können.

Heutige Ausrichtung

Heute arbeite ich ursachenbasiert.

Das bedeutet, dass nicht einzelne Symptome im Mittelpunkt stehen, sondern die zugrunde liegenden Zusammenhänge im Körper.

Regulation ist dabei ein Bestandteil des Prozesses, entsteht jedoch nicht isoliert, sondern aus der gezielten Arbeit an Struktur, Wahrnehmung und Funktion.

Rahmen der Zusammenarbeit

Meine Arbeit findet auf der Körperebene statt und kann in diesem Sinne auch körperliche Traumaarbeit beinhalten.

Psychologische Traumaarbeit ist nicht Teil meiner Arbeit, bildet jedoch einen notwendigen Verständnishintergrund.

Die Zusammenarbeit erfolgt in einem klaren, gemeinsamen Prozess und setzt voraus, dass Sie bereit sind, sich mit Ihrem eigenen Körper auseinanderzusetzen.